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Mit Fingerspitzengefühl: Die alte „Qing-Stickerei“

Datum: 05.11.2019, 08:55 Quelle: China Tibet Online

Auf der am 1. November eröffneten Ausstellung der Entwicklungserrungenschaften der Autonomie der nationalen Minderheiten Qinghai seit der Gründung der Volksrepublik China vor 70 Jahren „Schönes Qinghai“ wird die Kultur der Stickerei von Qinghai präsentiert.

In Qinghai koexistieren verschiedene Arten der traditionellen Volksstickerei, darunter die Pan-Stickerei der Tu, die Haufen-Stickerei in Huangzhong, die tibetische Stickerei, die Stickerei der Sala und die mongolische Stickerei. Die „Qing-Stickerei“ entstand seit der Eröffnung der südlichen Straße der Seidenstraße in der Qin- und Han-Zeit (221 v.Chr.-220) und entwickelt sich bis heute. Es handelt sich um die Abkürzung der traditionellen Volksstickerei von Qinghai. Sie blickt auf eine lange Geschichte zurück, weist einzigartige Fertigkeiten auf, hat einen schlichten Stil und reiche Nadelstiche und ist eine Volkskunstform, die eng mit dem Leben der Bevölkerung verbunden ist.

Das ausgestellte Stickerei-Werk „Schönes Qinghai“ ist von 40 Mitarbeiterinnen unter der Führung der Verbreiterin Chen Yuxiu der „Xining-Stickerei“, die ein Programm des immateriellen Kulturerbes ist, in acht Monaten geschaffen worden. Mit den einzigartigen Fertigkeiten der Volksstickerei von Qinghai zeigt das Werk tiefsinnige regionale Eigenschaften und ethnische Sitten.

Die Pan-Stickerei der Tu wurde 2006 in die erste Liste des immateriellen Kulturerbes auf Staatsebene aufgenommen. Eine Handwerkerin präsentierte auf der Ausstellung die Fertigkeit und verband die bunten Seidenfäden miteinander, damit sich allmählich die Muster in unterschiedlichen Farben formten.

Obwohl die Schaffung der Werke der Pan-Stickerei viel Zeit und Kraft kostet, sind sie haltbar. Neben der Herstellung der traditionellen Trachten und Gürtel der Tu fertigt man andere Kunsthandwerke mit der Pan-Stickerei an.

Die in der Region Hehuang der Provinz Qinghai lebenden Han-Chinesen, Tibeter, Tu, Sala, Hui und Mongolen dekorieren gerne mit den Stickereien. Wegen der Region heißen sie „Hehuang-Stickerei“. Diese Werke zeigen einen einfachen und schlichten Stil und besitzen umfassende Nutz- und ästhetische Werte.

2019 wurde das Wort „Qing-Stickerei“ in den Tätigkeitsbericht der Regierung der Provinz Qinghai geschrieben und ist zu einer speziellen Industrie geworden. Sie und die „Laghman-Wirtschaft“ treten vorteilhaft hervor. Mittlerweile hat sich die „Qing-Stickerei“ zu einem Fenster entwickelt, das die nationale Einheit, die grüne Entwicklung und die ethnische Kultur der Provinz Qinghai zeigt.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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