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China ist bereit Ratschläge zu Menschenrechtsfragen anzunehmen

Datum: 08.11.2018, 16:11 Quelle: (German.people.cn)

  China werde aufrichtige und konstruktive Ratschläge zu Menschenrechtsfragen in Betracht ziehen, lehne kriminelle und grundlose Kritik einer politisch voreigenommenen Minderheit jedoch ab, sagte die Sprecherin des Außenministeriums Hua Chunying am Mittwoch. Tags zuvor hatten die Vereinten Nationen Chinas Menschenrechtsbilanz geprüft.

  Die Prüfung folgte auf einen Besuch einer chinesischen Delegation in Genf, Schweiz, die von Vize-Außenminister Le Yucheng geleitet wurde. Die Delegation habe mehr als 300 Fragen aus 150 Ländern in einer offenen, unvoreingenommenen, ehrlichen und kooperativen Art beantwortet, so Hua.

  Derart Prüfung ist Teil des periodischen Überprüfungsprozesses der Vereinten Nationen, der die Menschenrechte jedes Mitgliedsstaates erfasst. Dies war die dritte UN-Überprüfung der Menschenrechtslage in China nach früheren Überprüfungen in den Jahren 2009 und 2013.

  „Es gibt keine Perfektion, aber eine Verbesserung in Bezug auf die Frage der Menschenrechte vorzuweisen. China ist bereit, seine Erfahrungen mit anderen Ländern mit verantwortungsbewusster Haltung auf der Grundlage von Gleichheit und gegenseitigem Respekt auszutauschen, um gemeinsame Fortschritte zu erzielen“, sagte Hua auf einer regelmäßigen Pressekonferenz in Beijing.

  Im Rahmen der UN-Prüfung stellte die chinesische Delegation die Erfolge vor, die China seit 2013 im Bereich der Menschenrechte gemacht hat, erläuterte seine Ansicht der Menschenrechte in der Neuzeit und wies auf die Pläne des Landes hin, die Weiterentwicklung der Menschenrechte zu gewährleisten und zu fördern. Zudem kündigte die Delegation 30 neue Maßnahmen an, die China zum Schutz humanitärer Rechte ergreifen werde.

  Laut Hua sagte Le vor der UN, dass China in Jahrzehnten das erreicht habe, wofür die Industrieländer Jahrhunderte gebraucht hätten. Mehr als 1,3 Milliarden Menschen würden jetzt friedlich, frei und glücklich leben, ohne Angst vor Krieg oder Vertreibung. Dies sei zweifellos der schnellste Fortschritt auf dem Gebiet der Menschenrechte in der Geschichte, und es sei auch Chinas großer Beitrag zur Entwicklung dieser Rechte auf der ganzen Welt.

  Am Montag wurden in einer Ausstellung im UN-Palais des Nations in Genf mehr als 100 Fotos und 10 kurze Videos unter dem Titel "Entwicklung der Menschenrechte in Chinas Neuzeit" gezeigt.

  Vize-Außenminister Le sagte, die Ausstellung zeige „China hat bemerkenswerte Fortschritte bei der Förderung des Rechts auf Lebensunterhalt und Entwicklung gemacht“.

  Auch Lu Guangjin, Generalsekretär der China Society for Human Rights Studies, äußerte sich: „China hat die Prinzipien der universellen Menschenrechte mit seiner Realsituation kombiniert und gleichzeitig erfolgreich einen Weg zur Entwicklung von Menschenrechten einschlagen, der mit seinen nationalen Bedingungen vereinbar ist“.

  Botschafter Farukh Amil, der ständige Vertreter Pakistans bei der UN, sagte, dass die Ausstellung eine wichtige Geschichte erzähle. „Es kann zu Fehleinschätzungen und Missverständnissen darüber kommen, was genau in China vor sich geht. Daher ist es äußerst wichtig, dass China sein wahres Gesicht zeigt und offen damit umgeht, was im Land passiert“, so Amil.

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