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Diplomat: Chinas Sicht auf Menschenrechte weitgehend verstanden, anerkannt, unterstützt

Datum: 08.11.2018, 16:40 Quelle: German.xinhuanet.com

  GENF, 7. November (Xinhuanet) -- Chinas Vize-Außenminister Le Yucheng sagte am Dienstag, dass Chinas Sicht auf die Menschenrechte weitestgehend verstanden, anerkannt und unterstützt worden sei.

  Chinas Menschenrechtsbilanz wurde hier am Dienstag zum dritten Mal mithilfe universeller regelmässiger Überprüfung des UN-Menschenrechtsrates untersucht nachdem zwei Überprüfungen jeweils 2009 und 2013 durchgeführt wurden.

  China schickte eine Delegation mit Repräsentanten von fast 20 Ministerien, den autonomen Gebieten Xinjiang und Tibet und den Regierungen der Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao zur Teilnahme an der Überprüfung am Dienstag.

  Le, der auch Leiter der chinesischen Delegation ist, sagte während eines Interviews mit Xinhua, dass über 120 der 150 Länder, die während der Überprüfung sprachen, ihre Unterstützung für und Wertschätzung der Fortschritte bei den Menschenrechten in China ausgedrückt hätten.

  Laut Le haben Chinas Haltung zur Entwicklung von Menschenrechten chinesischer Prägung und dessen Sichtweisen, wie „keine Sicherheit, keine Menschenrechte”, „Entwicklung ist ein primäres Menschenrecht”, „Armutsminderung hilft bei Beförderung der Menschenrechte” und „Zusammenarbeit für Menschenrechte”, starke Reaktionen ausgelöst und breite Anerkennung während der Überprüfung gefunden.

  „Während der 40 Jahren Reform und Öffnung hat China kontinuierlich die Allgemeingültigkeit und Besonderheit der Menschenrechte kombiniert, sich an die gegenseitige Beförderung der Demokratie und Lebensgrundlage der Menschen gehalten und den Weg für die Entwicklung der Menschenrechte chinesischer Prägung im Einklang mit dessen eigenen Bedingungen bereitet”, sagte er.

  Der Beamte erzählte Xinhua, dass die Beförderung und der Schutz der Menschenrechte ein dynamischer historischer Prozess sei und verschiedene kulturelle Traditionen, historisches Erbe und nationale Grundbedingungen festgelegt hätten, dass Länder dem Weg der Entwicklung der Menschenrechte folgen müssten, der zu ihren eigenen Charakteristiken passe, und Prioritäten bei der Entwicklung der Menschenrechte auf verschiedenen Stufen setzen müssten.

  „Das chinesische Konzept der Menschenrechte entspricht der öffentlichen Meinung, reflektiert die Anforderungen der Zeit, verkörpert den Geist der Innovation und drückt die Bestrebungen einer großen Zahl von Entwicklungsländern aus”, sagte er.

  Als Antwort auf die „Sorgen” über das Problem von Xinjiang in China, die von mehreren westlichen Ländern während der Überprüfung vorgebracht wurden, sagte Le, dass der Grund für die Einrichtung von Berufsbildungs- und Ausbildungsprogrammen in Xinjiang die Erfüllung der Anforderungen des Kampfes gegen Terrorismus sei.

  Das Programm wurde gegründet, um denjenigen zu einer Rückkehr in das normale Leben durch Bildung zu helfen, die von Extremismus beeinflusst wurden. Als vorbeugende Maßnahme sei es ein weiterer wichtiger Beitrag, den China bei der internationalen Terrorismusbekämpfung geleistet habe, sagte Le.

  (gemäß der Nachrichtenagentur Xinhua)

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