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Kreis Sangri: Kleine Weintrauben bringen Wohlstand

Datum: 08.11.2018, 10:07 Quelle: China Tibet Online

„Wenn man Weintrauben mit umweltfreundlichen Tüten einhüllt, dann kann man die Früchte dadurch sauberer machen, Schädlinge bekämpfen, Schäden durch Vögel verringern usw.“, sagte Wang Zizhang, Verwalter eines Bauernhofes des Kreises Sangri, dem Reporter. Im Weintraubengarten des Kreises Sangri des Regierungsbezirks Lhoka in Tibet hat eine Gruppe von Nomaden unter der Leitung von Technikern Weintrauben mit umweltfreundlichen Tüten eingehüllt.

Der Weintraubenanbau hat eine lange Kette und eine hohe Wertschöpfung, birgt einzigartige Profite und breite Marktaussichten. Wenn man ihn beschleunigt, dann bekommt man deutliche Vorteile und die Potenziale sind riesig. Seit 2010 betrachtet der Kreis Sangri die Entwicklung des Weintraubenanbaus als eine neue Maßnahme zur Restrukturierung des landwirtschaftlichen Anbaus und der Förderung des Wohlstands der Nomaden.

„Auf diese Fläche wird der Typ Super-Höhe A angebaut. Diesen hat unsere Firma selbst gezüchtet. Nachdem das technische Team der Firma acht Jahre lang geforscht und zahlreiche Schwierigkeiten überwunden hat, steht endlich eine gute Ernte der Weintrauben, die in einer hoch gelegenen Wüste angebaut werden, bevor. Nun ist das Wachstum erfreulich. Wenn die Auslese beginnt, begrüßen wir Touristen, die zum Pflücken kommen“, sagte Wang Zizhang dem Reporter.

„Die Brache bringt Gold hervor. Heute können die Dorfbewohner neben der landwirtschaftlichen Arbeit noch im Anbaugarten jobben und Einkommen von der Pacht des Ackerlandes bekommen“, sagte Liang Jie, Bürgermeister der Großgemeinde Sangri des Kreises Sangri. Heutzutage beläuft sich die Fläche des Weintraubenanbaugartens in Sangri auf über 2000 Mu (etwa 133 Hektar). Nach jahrelanger Forschung und Praxis ist das Betriebsmodell „Firma plus Garten plus Bauern“ allmählich entstanden. Dies hat die Einkommensquellen erweitert. 2017 wurden 386.000 Yuan (etwa 46.431 Euro) zur Ackerland-Pacht vom Anbaugarten ausgezahlt. Die Einwohner haben durch Arbeit 1,36 Millionen Yuan mehr (etwa 171.594 Euro) verdient. Vor den Haustüren können die Einwohner ihr Einkommen steigern.

„Menschen, die sich am Management des Anbaugartens beteiligen, sind meistens Senioren und Behinderte der Dörfer in der Nähe. Manche sind Mittelschüler, die nach der Schule heimkehren. Sie können nicht so viel auswärtig jobben. Normalerweise sind sie arbeitslos zu Hause. Wenn sie beim Anbaugarten arbeiten, können sie sich nicht nur lange Wege ersparen, sondern auch relativ viel verdienen“, sagte He Wenyao, ein Techniker des Anbaugartens, der gerade die Einwohner beim Scheren von Ästen betreute.

„Als Nächstes werden wir nach relevanten Vorgaben des Kreises Sangri die Anbaufläche weiter ausweiten, um die Marke Pagzhu-Hof aufzubauen und die Qualität von Weinen mit Besonderheiten des Hochplateaus wie dem Sangri-Wein, dem Serkhi-Lhatso-Wein zu erhöhen, so dass eine Weintraubenbranche geschaffen werden kann. Dadurch kann die synchrone Entwicklung der Herstellung und des Vertriebs von Weinen und des Tourismus verwirklicht werden. Auf diese Art und Weise können mehr Einwohner zu Wohlstand kommen“, sagte Wang Zizhang optimistisch.

Quelle: www.chinatibetnews.com
Redakteur: Krystal Zhang

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