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Lehrerin Mayan aus Sichuan: Mehr Kinder aus tibetischen Regionen bringen

Datum: 25.09.2018, 08:30 Quelle: China Tibet Online

“Ich muss daran denken, dass ich selber vom Land im Gebirge Daliangshan komme und nach dem Studium angefangen habe zu arbeiten. Ich muss jedes Kind gut unterrichten, so dass sie es aus dem Gebirge schaffen können.“ Mit den Erwartungen der Familie ist die 24-jährige Mayan 2008 aus Liebe zum Bildungswesen in die tibetischen Regionen zur weiterführenden Schule des Kreises Batang im Autonomen Bezirk Garzê der Tibeter gekommen und hat dort angefangen, als Lehrerin zu arbeiten. Seitdem sind schon zehn Jahre verstrichen. Sie hat ihre jungen Lenze den Kindern gewidmet.

Der Kreis Batang ist einer der 68 Kreise der Provinz Sichuan, die in den künftigen drei Jahren von Armut befreit werden sollen. Überdies ist er einer der 680 Kreise, in denen der Staat den Plan der Ernährungsverbesserung für die Schüler mit Schulpflicht des Landes umsetzt.

Als sie neu in der Schule war, war die Kommunikation die größte Hürde des Unterrichts von Mayan, weil 95 % der Schüler Tibeter waren. Mayan hat dies jedoch nicht zurückgeschreckt.

“Im Unterricht war es noch ok. Kenntnisse mussten einige Male betont werden, bevor sie verstanden wurden. Aber es war schwieriger, im Alltag mit Schülern oder Eltern der Schüler zu kommunizieren. Da mussten immer einheimische Lehrerinnen und Lehrer als Dolmetscher anwesend sein.“ Mayan sagte, die Kinder könnten sie nicht verstehen, weswegen sie in jeder Unterrichtsstunde ihre Lautstärke auf die höchste Stufe einstellen müsse. Dafür hatte sie, egal, ob sie zu Hause oder in der Schule war, Hustenbonbons in den Taschen.

“In den letzten Jahren wurde die Infrastruktur der Schule erheblich verbessert, aber die Schüler der tibetischen Regionen konnten Chinesisch nach wie vor nicht gut verstehen. Daher ist das Unterrichten immer noch ziemlich anstrengend.“ Aus Sicht Mayans ist das Allgemeinwissen der Schüler der tibetischen Regionen im Vergleich zu denen anderer Regionen noch im Rückstand, aber ihr Denkvermögen ist beinahe soweit wie das der Schüler anderer Regionen. Die Lehrer müssen im Unterricht nicht nur auf die Vermittlung von Kenntnissen achten, sondern auch viel in die Entwicklung der Lern- und Lebensgewohnheiten der Schüler investieren, so dass die Kinder im Gebirge anderen Schülern folgen können. 

Die Schüler, die es aus dem Gebirge geschafft haben, sind allesamt von den Bemühungen der Lehrerin Mayan durchdrungen. Gleichzeitig hat sie das aufrichtige Lob der einheimischen, tibetischen Lehrer geerntet. Sie sagen: „Mayan Yabure! Hajiangbu-Yaweigege!“ (Tibetisch und es bedeutet: „Die Leherin ist sehr gut!“)

Immer wieder wird Mayan gefragt: “Bereust du es, dass du in die tibetischen Regionen gekommen bist?“ Da lächelt Mayan und antwortet mit einer hellen Stimme: „Nein! Ich selber komme aus dem Gebirge. Ich weiß, was es bedeutet, wenn die Bildung ihr Schicksal ändert.“

Quelle: People.com.cn

(Redakteur: Daniel Yang)

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