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Migmar Goje: Alle Familien auf dem tibetischen Hochland sollen mit Licht versorgt werden

Datum: 25.05.2020, 09:22 Quelle: China Tibet Online

„In meiner Kindheit mussten die Dorfeinwohner zum Fluss gehen, um Wasser zu holen und Wäsche zu waschen. Kochen und heizen konnte man nur mit Kuhdung und Brennholz. In der Nacht  benutzte man Butterlampen zur Beleuchtung. Selbst in der Kreisstadt war die Stromversorgung nicht garantiert. Das machte mich besonders traurig, weil ich die Sonne liebe. Die Sonne bringt mir Licht und Wärme, genau wie Elektrizität. Wenn es Elektrizität gibt, spüre ich Hoffnung und Wärme in meinem Leben.“

Dies sagte der Abgeordnete des Nationalen Volkskongresses (NVK) Migmar Goje, der als Vizeabteilungsleiter für Energieverteilung bei der Niederlassung Shigatse von State Grid tätig ist, über die Entwicklung und Veränderung des Autonomen Gebiets Tibet in den vergangenen Jahren voller Emotionen.

Was Migmar Goje erzählt hat, ist jetzt Geschichte. Nun wird Tibet immer besser. Im Jahr 2019 wurden im Autonomen Gebiet Tibet elektrische Generatoren mit einer Leistung von 266.000 Kilowatt neu installiert. Die Stromerzeugung stieg um 23,7 Prozent, und die Stromabgabe in andere Regionen wuchs um mehr als 90 Prozent.

Früher gab es in Tibet keine Elektrizität, jetzt aber gibt es Stromversorgung. Früher fehlte es an Strom, heute aber leitet Tibet Strom nach außen. Das Energiegeschäft Tibets entwickelt sich von Grund auf immer größer. Diese Entwicklungserfolge sind heute ein ausgezeichnetes Kapitel der hochwertigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Tibets.

Migmar Goje hat diese Geschichte bestätigt und erlebt.

1996 begann Migmar Goje in der Niederlassung Shigatse von State Grid zu arbeiten. In den vergangenen Jahren hat er an der Stromübertragung und -umspannung, dem Bau und Betrieb des landwirtschaftlichen Verteilungsnetzes, dem Umbau des landwirtschaftlichen Netzes und dem Bau des Stromnetzes von Grenzdörfern teilgehabt.

Gegenwärtig finden das Umbauprojekt des landwirtschaftlichen Stromnetzes in den extrem armen tibetischen Regionen mit einer Investition von 11,86 Milliarden Yuan und das Vernetzungsprojekt von Ngari mit dem Stromnetz in Zentraltibet mit einer Investition von 7,4 Milliarden Yuan auf dem tibetischen Hochland statt. Nach dem Abschluss der Projekte wird das Hauptstromnetz 74 Kreise und Hauptgemeinden des autonomen Gebiets abdecken, und die Bevölkerung, die die Stromversorgung genießt, wird 97 Prozent der Bevölkerung des ganzen autonomen Gebiets ausmachen.

„Was mich am meisten freut, ist der Baubeginn des Vernetzungsprojekt von Ngari mit dem Stromnetz in Zentraltibet mit einer Investition von 7,4 Milliarden Yuan. Das Projekt begann in meiner Heimat, dem Bezirk Samzhubzê der Stadt Shigatse. Meine Kollegen und ich freuen uns darauf, die Geschichte des isolierten Betriebs des Stromnetzes von Ngari zu beenden und den Strombedarf für die hochwertige wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Tibets und die Verbesserung der Lebensbedingungen des Volkes besser zu decken.“ Migmar Goje sagte: „Als Elektroniker werde ich weiterhin mit Leib und Seele alle Familien auf dem tibetischen Hochland mit Licht versorgen.“

Quelle: Tibet Daily

(Redakteur: Daniel Yang)

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